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Du perfekter Freund

Du perfekter Freund!

Unser Familienhund Quentin,

„Im Mai 2017 bist Du 11 Jahre alt geworden. Es ist kaum zu glauben, wie lange Du Rosi und mich durch unser Leben begleitest. Hast immer mehr an uns gedacht, als an Dich. Ich kann kaum in Worte packen, wieviel Freude und Liebe wir von Dir erhalten haben. Du unser perfekter Freund. Nie hast Du auch nur daran gedacht, den Kindern oder uns böse zu begegnen. Natürlich hast Du auch mal Ärger oder Belehrungen bekommen, aber Du bist uns immer ein treuer Freund. Und wir hoffen, dass wir noch viel Zeit mit Dir verbringen dürfen!“

Heute vor knapp 11 Jahren, ist Quentin in unser Leben getreten. Wir waren gerade knapp über 20 Jahre alt, lebten seit einem Jahr als Paar zusammen im eigenen Haushalt und planten unsere gemeinsame Zukunft. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, war zwar nie selber Hundehalter, aber auf dem Land hatte fast Jeder Hunde. Und meine Tante, die auf der anderen Seite unseres Doppelhauses lebte, hatte einen Hund mit Namen Bonny, ein kleiner West Highland Terrier. Als Kind war ich mit, als wir Bonny vom Züchter holten und seit diesem Zeitpunkt waren wir kaum zu trennen.

Rosi ist in der Stadt aufgewachsen und war nie ein Freund von Tieren…. Bis Sie die Idee hatte, dass ein Hund evtl. doch unser Leben bereichern könnte. Ich weiß bis heute nicht, was der Auslöser zu dieser Idee war…. Aber ich bin Ihr dankbar dafür.

Ab diesem Zeitpunkt informierten wir uns über Hunderassen, Bedürfnisse und Haltung. Die Entscheidung fiel schnell auf einen „Golden Retriever“. Und schon beim ersten Besuch bei den Welpen, haben wir uns in einen kleinen weißen Hund verliebt, der neben seinen Geschwistern eher schwach wirkte. Uns wurde erklärt, dass die 9 Geschwister bereits vergeben sind und diesen schüchternen Hund, der angeblich rosafarbene und viel zu große Pfoten hatte, bisher keiner haben wollte. Er war immer der Letzte, der bei der Mutter an die Milch durfte und wurde von seinen Geschwistern immer geärgert. Doch genau dieser schüchterne Hund kam sofort auf uns zugetapst und hat sich an uns gekuschelt. Rosi und ich schauten uns nur an und es war klar, dass dieser Hund einen Platz in unseren Herzen verdient hatte.

Ich glaube es war August 2006, als wir „Quentin“ dann mit nach Hause nehmen durften. Unser Leben hat sich geändert, aber vor allem bereichert! Es wurde viel gekuschelt und gespielt, wir haben lange Spaziergänge durch die Wälder und Felder unternommen und Zeit in der Hundeschule verbracht.

Gut erinnere ich mich noch, dass Quentin sogar mit in Rosi´s Büro durfte. Er hat alle Kolleginnen und Kollegen zum lachen gebracht oder einfach unter dem Schreibtisch geschlafen. Ich hatte auf der Arbeit freie Zeiteinteilung, sodass Quentin kaum lange alleine war. Aber man konnte Ihn auch für gewisse Zeit alleine zu Hause lassen, ohne große Probleme. Natürlich hat er mal seinen Korb oder Tapete von der Wand angeknabbert. Er war halt ein junger Hund, der noch nicht perfekt erzogen war. Als Kind haben wir wohl alle mal Unsinn gemacht.

Wir müssen lachen, wenn wir an seinen größten Unsinn zurück denken. Wir hatten ein Bücherregal im Wohnzimmer stehen. Und Quentin war der Meinung, er müsse die untersten beiden Regale von den Büchern befreien und alle Bücher im Wohnzimmer fein säuberlich auseinander nehmen. Als ich nach Hause gekommen bin, lag er total erschöpft und stolz in seinem Korb. Aber ich habe vor lauter Papier keinen Fußboden mehr gesehen und Quentin hat den größten Ärger seines Lebens bekommen, bis heute…. Abends haben wir zusammen darüber gelacht….

 

 

Die schwerste Zeit hatten wir, als Du ca. 1 Jahr alt warst. Wir wissen bis heute nicht, was Du gefressen hast, als Du fast in unseren Armen gestorben wärst. Ob es Giftköder im Wald waren, oder Teile einer Eibe in unserem Garten, die dich vergiftet hatten. Wir sind dem Tierarzt noch heute dankbar, dass er Dich retten konnte. Kaum vorstellbar, wenn wir Dich die letzten 10 Jahre nicht an unserer Seite gehabt und die Kinder Dich nie kennengelernt hätten.

2008 ist dann unsere Familie gewachsen, als Joana das Licht der Welt erblickte. Quentin ist Rosi während der Schwangerschaft schon nicht von der Seite gewichen. Doch als Joana da war, hat er immer auf Sie aufgepasst und lag stundenlang vor dem Bett oder Schlafplatz. Später ist Joana auf ihm rumgeklettert, haben gespielt und Sie hat mit Ihm Ihr Essen geteilt. Die Beiden waren ein super Team. Auch bei der Geburt von Lamiya war er nicht anders. Ganz vorsichtig ist er durch das Haus gelaufen, als Lamiya über den Boden rutschte, um Ihr nicht wehzutun. Und auch, wenn sich die Mädels mal an ihm hochgezogen und Ihm dabei wehgetan haben, hat er nie böse reagiert, sondern hat es über sich ergehen lassen, bis wir ihn vor den Kindern „gerettet“ haben. Wir freuen uns schon auf die Zeit, wenn Carlos mit Quentin spielen kann.

 

 

In 11 Jahren gab es keinen bösen Blick von Quentin in Richtung unserer Kinder, anderen Menschen oder Tieren. In 11 Jahren war er uns ein treuer Freund, Spielgefährte und Haustier. In 11 Jahren sind wir unzählige Kilometer durch Wälder gejoggt, manchmal ca 20 Km am Stück….. In 11 Jahren warst Du unser Staubsauger, der das heruntergefallene Essen der Kinder sofort „entsorgt“ hat. In 11 Jahren warst Du unser Wachhund, der uns beruhigt schlafen lies. In 11 Jahren warst Du für uns ein Teil der Familie und gleichzeitig der Beste Freund der Welt!

 

Quentin, wir wünschen uns noch viele schöne Tage mit Dir, unserem Hund…. unserem Freund…..

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13 Antworten
  • Alina
    Oktober 8, 2017

    Das ist so wunderschön geschrieben ich hatte während des Lesens die ganze Zeit Tränen in den Augen.😚😍🐶

  • Maria
    September 29, 2017

    Oh mein Gott ! Wie wundervoll geschrieben! Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen!

    Unser Wirbelwind heißt ebenfalls Quentin und ist ein deutscher Wachtelhund. Er ist aber einer der Welpen der der erste gewesen wäre. Ich kann wirklich verstehen wie es sein muss einen so tollen Hund zu besitzen! Ich hoffe ihr habt noch viele Jahre mit ihm denn er ist wirklich ein treuer Begleiter dies konnte man herauslesen!
    Wirklich ein sehr rührender Text!

    Liebe Grüße Maria:)

  • Nadine S.
    September 29, 2017

    So wunderschön geschrieben!! Ich hatte selber 17 1/2 Jahre einen Hund. Mein ,,kleiner Bruder“ habe immer zu ihm gesagt. Ich bin mit Ihm aufgewachsen. Vor 6 Jahren mussten wir Ihn leider erlösen lassen. Ich vermisse Nicki jeden Tag und denke täglich an Ihn. Bei Eurem Text muss ich weinen … Ich wünsche Euch noch viele schöne Jahre mit Eurem Quentin 🙂

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